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Wattwanderung im Weltnaturerbe

National Park Wattenmeer at low tide on the German North Sea coast

Das Watt liegt frei. Vom Wasser, das hier vor kurzer Zeit noch im Sonnenlicht glitzerte, in dem vielleicht auch gebadet wurde, ist allenfalls noch eine Pfütze zu sehen. Im steten Wandel bleibt im Wattenmeer nichts wie es ist. Es ist ein Schauspiel, zu sehen, wie das Wasser mit der Flut kommt und mit der Ebbe sich wieder zurückzieht. Ein Erlebnis, plötzlich den Meeresboden begehen zu können. Nicht von ungefähr wurde das Wattenmeer zum Weltnaturerbe ernannt.

Egal zu welcher Jahreszeit: eine Wattwanderung an der Küste ist ein Muss für jeden Nordseeurlauber. Eine Entschleunigung der besonderen Art. Muschelhälften sammeln, Wattwürmer aufspüren, Krebse beobachten. Oben kreischende Möwen, unten das glucksende und gluckernde Watt. Unkundige seien aber dringend gewarnt, sich allein allzu weit hinaus zu wagen. Die Gefahren werden immer wieder unterschätzt. Wattführer wissen alles, man über das Wattenmeer nur wissen kann. Dieses Wissen geben sie auf geführten Exkursionen und Wattwanderungen auf unterhaltsame und informative Art gerne weiter. Die Auswahl an Wattführungen unter Leitung von einheimischen Nationalpark-Wattführern ist groß, gerade in Dithmarschen. Länge und Schwerpunkte der Wanderungen variieren, reichen von Kinderwattwanderungen über die Watterkundung mit Muschelessen bis zur Wanderung mit dem Hund. Welche Wanderung wann und wo startet, und wieviel die Teilnahme kostet, ist im Internet nachzulesen unter www.watterleben.de


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