Ausflugs- und Freizeittipps

(Vor)Weihnachtliche Düfte

von Hartmut Tamcke

Traditionen und Gebräuche gehören zur Advents- und Weihnachtszeit, stimmungsvolle  Musik und Lichterglanz auch. Und natürlich die Weihnachtsmärkte, von denen es auch entlang der Küste viele gibt. Und spätestens dort spürt man, dass zur Advents- und Weihnachtszeit noch etwas gehört: Es ist der typische Duft der Zeit vor dem großen Fest. Der Duft, der von Gewürzen stammt, die fest verbunden sind mit der festlichen Zeit.

Auf den Weihnachts- und Adventsmärkten sind es meist die Düfte, die von den Ständen mit Glühwein, Punsch  und Feuerzangenbowle in die Nase ziehen. Aber auch an den vielen Ständen mit zur festlichen Zeit passenden Gebäck findet man die Gerüche, die untrennbar mit der Vorweihnachtszeit verbunden sind. Der süße Duft der Lebkuchen ist da deutlich herauszufinden, der von braunen Kuchen auch.

Und Kenner der Gewürze wissen natürlich genau, was  sonst noch da die Nase schmeichelt: Nelken riecht man da und Zimt, der Duft von Kardamon, Muskat, Sternanis und Ingwer liegt in der Luft, Piment nimmt man wahr und Anis, den Duft  Tonkabohne von Koreander und Vanille.

Ein Fest für die Nase - und eines für die Geschmacksnerven, denn die Gewürze sind sind allgegenwärtig in der Advents- und Weihnachtsbäckerei.

Zu verdanken haben wir all das den Händlern, die die Gewürze schon vor Jahrhunderten aus dem Nahen Osten und dem Orient zu uns brachten. Das, was die Händler dort einkauften war allerdings damals so teuer, dass sich nur die Reichen die Gewürze für die Weihnachtsbäckerei leisten konnten. Inzwischen aber sind die Gewürze für jedermann erschwinglich. Allerdings muss man für Safran, Vanille und Kardamom auch heute noch tief in die Tasche greifen. 

Die Weihnachtsgewürze sorgen nicht nur dafür, das Gebäck und viele Getränke besonders schmecken, sie verleihen dem Fest der Liebe den unverkennbaren, appetitanregenden Duft und lassen die Leckereien  auf der Zunge zergehen. Und sie sind gesund, denn viele der Gewürze regen unter anderem die Verdauung an - und das kann nach einem festlichen Essen in der Advents- und Weihnachtszeit ja auch ganz gut sein.


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