Allgemein

Vom Strandkorbwärter zum Tourismus-Chef

Büsums neuer TMS-Chef Oliver Münch. Foto: Hamann

Büsums neuer TMS-Chef Oliver Münch. Foto: Hamann

 Als Knirps schwamm er begeistert mit Tante Friedchen und Onkel Ernst im Büsumer Wellenbad. Nun wird er am 26. Februar bei der Einweihung des neuen „Meerzeit – Wellenbad und Spa“ als Tourismus-Chef dabei sein. Seit dem 1. Februar ist Oliver Münch Geschäftsführer des Tourismus- und Marketingservices im Nordseeheilbad und leitet damit als Nachfolger von Olaf Raffel die touristischen Geschicke in Dithmarschens Urlaubs-Hochburg. 

„Ich bin ja in letzter Zeit einige Male wieder hier gewesen“, sagt der 52-Jährige. „Und es ist wunderbar, wie sich Büsum seit meinen Kindertagen verändert hat.“ Als neuer Tourismuschef möchte „Teamplayer“ Münch nun dazu beitragen, das „gut bestellte Feld“ zu erhalten, fort- und weiterzuführen. 

Schwerpunkte seiner Arbeit in Büsum sollen der, trotz Pandemie, sichere Tourismus sein. Auch die Förderung des Nachhaltigkeitsgedankens, die Digitalisierung und die Erschließung neuer Zielgruppen möchte Oliver Münch noch weiter vorantreiben: „In Büsum sollte 365 Tage Saison sein. Das Feld Tagungen, Firmenreisen und Workshops von Unternehmen muss vorangetrieben werden.“ Wichtig ist dem Touristiker, der zurzeit noch in Elmshorn lebt, aber auch die Klimaneutralität, die zu erreichen, ein Ziel sein müsse. 

Geboren und aufgewachsen ist Oliver Münch in Cuxhaven. „Dort war ich als Jugendlicher als Strandkorbwächter tätig“, sagt er zu seinen Anfängen im Tourismus. Es folgte eine Lehre als Reisebürokaufmann, danach einige Stationen bei verschiedenen Anbietern im In- und Ausland. Schließlich war Münch als selbstständiger Berater im Bereich Tourismus tätig. Der Vater einer 15-jährihgen Tochter fährt in seiner Freizeit gerne Fahrrad und mag handwerkliches Arbeiten. 

Nun hat der 52-Jährige also den Büsumer Tourismus- und Marketingservice als Geschäftsführer übernommen. Und ist damit an seinem liebsten Urlaubsziel angekommen. „Ich war schon so viel in der Welt unterwegs, aber die Nordsee ist für mich das schönste. Jetzt muss ich nur noch meine Frau überzeugen. Denn die mag eigentlich die Ostsee lieber.“


Zurück zur Übersicht