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Tierischer Kindergarten 

Heuler Pletje kam vor einiger Zeit im Westküstenpark zur Welt. Foto: W. Straub

Heuler Finn wurde vor längerer Zeit im Westküstenpark geboren.

Viele Storchenpaare warten auf Nachwuchs. Foto: Hamann

Viele Storchenpaare warten auf Nachwuchs. Foto: Hamann

Waldkauz-Küken

Baby-Echsen der Gattung Shinisaurus.

Griechische Landschildkröte

Kleiner Waschbär

Der beste Platz ist doch bei Mutti.

Kuschelige Alpaka-Kinder, wollige Lämmer, blökende Zicklein, Kälber, lütte Störche und andere Vogelbabys, Mini-Schildkröten, Seehund-Heuler – all dieses süße Getier kann man jetzt im Frühling im Westküstenpark in St. Peter-Ording bestaunen. In den Monaten März bis Mai ist der Tierpark direkt an der Nordsee eine echte Geburtsstation. Die Besucher erleben Momente mit viel Emotion und Spaß, denn wem schmilzt das Herz nicht beim Anblick eines Neugeborenen? 

800 Tier von 200 verschiedenen Arten leben im Westküstenpark. „Die meisten von uns gewollt, aber wir haben auch einige, meist geflügelte Gäste, wie Störche, Möwen und sogar Eisvögel“, sagt Museumspädagogin Annika Witte. „Die haben den Park als Zuhause gewählt, weil es hier viel zu fressen gibt, aber auch weil’s einfach sicher ist.“ Alle diese Tiere bekommen meist im Frühling Nachwuchs und darauf freut sich das bis zu 30-köpfige Team des Westküstenparks und natürlich auch die Besucher. „Jeder blickt mit großen Augen in unsere Kinderstuben, ob bei den kleinen Schildkröten oder den großen Alpakas.“ Ponys, Kühe, Schafe, Ziegen und auch Alpakas dürfen sich übrigens nicht grenzenlos vermehren. „Da planen wir schon den Nachwuchs“, so Witte lächelnd. 

Seit 30 Jahren gibt es den besonderen Park in St. Peter-Ording. Das Ehepaar Maren und Peter Marke besaß hier eine 16 Hektar große, ungenutzte Wiese. Nach und nach errichteten die Markes ihren Westküstenpark, immer den Blick auf viel Natur, alte Haustierarten und viel Freiheit für die Tiere. Inzwischen lebt nicht nur heimisches Getier im Park, der immer noch von der Familie privatwirtschaftlich betrieben wird. „Wir gestalten Forschungsprojekte mit, etwa für die Hawaii-Gans, von der es nur noch 100 weltweit gibt – und eben einige auch bei uns,“ erklärt Annika Witte. Und auch diese Vögel werden hoffentlich Nachwuchs bekommen im Westküstenpark. 

Kleine Hawaii-Gänse und noch richtig viel mehr Tier-Kinder kann man auch am Jubiläumstag, Ostersonntag, 17. April, ab 12 Uhr bewundern. An diesem Tag ist der Eintritt frei.


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