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Der Zauber des kleinen Formats

Das Noldemuseum in Seebüll mit dem berühmten Staudengarten. Foto: Guballa

 

Emil Nolde zählt zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts und begeistert unvermindert mit seinen expressiven und farbenfreudigen Arbeiten. Sein ehemaliger Wohnsitz Seebüll, erbaut 1927 bis 1937 nach eigenen Entwürfen, liegt an der Grenze zu Dänemark. Das Wohnhaus mit Atelier und Bildersaal samt großem Staudengarten und neu erbautem Besucherhaus beherbergt heute das Nolde-Museum.

In jeder Saison präsentiert hier die Nolde-Stiftung eine neue Ausstellung mit Werken des Künstlers. 2020 heißt das Thema „Der Zauber des kleinen Formats“. Doch erstmals werden in diesem Jahr das Atelier und Wohnhaus des Malers keine Rolle spielen. Hintergrund ist eine Modernisierung.

Auf den ersten Blick scheint es undenkbar, eine Jahresausstellung im Besucherhaus zu zeigen, in dem auch das Café und der Kunst-Shop untergebracht sind. Dennoch werden vergleichbar viele Exponate wie in den Vorjahresschauen gezeigt. Wie ist dies möglich? Indem die Kuratorin Astrid Becker Neuland betritt. Gemeint ist als Schwerpunkt das kleine Format. Geöffnet ist auch der farbenfrohe Nolde-Garten. Die vielen prachtvollen Stauden, die weite Landschaft und die Wolkentürme am Himmel – wie von Nolde gemalt – bilden einen großartigen Zugang zu dem einmaligen und umfangreichen Kunsterlebnis. (gub/eh)

Nolde Stiftung Seebüll, Seebüll 31, 25927 Neukirchen 04664-983930 www.nolde-stiftung.de | Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr


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