Allgemein

Der Hochdorfer Garten

Das Labyrinth

Der alte Haubarg

Der alte Haubarg

Der alte Haubarg

Lindenallee

Lindenallee

Verwunschene Bäume

Verwunschene Bäume

Verwunschene Bäume

Viele verschiedene Blumen im Park

Viele verschiedene Blumen im Park

Wasserlauf

Natürliche Linden-Lauben

Fahrradfahren ist eigentlich verboten

Fahrradfahren ist eigentlich verboten

Alte Apfelbäume

Das Schweizerhaus

Wasserlauf

Die Ruine

Die Ruine

Die Ruine

Wir laufen über großzügige Linden-Alleen, urige Waldpfade und sogar durch ein Labyrinth aus Buchenhecken. Es wird schon mal leicht hügelig und auf einer Erhebung thront sogar eine mittelalterliche Ruine. Nicht durch irgendeinen Park im Süden führt unser Spaziergang. Nein, wir sind an der Westküste, auf Eiderstedt, im gemütlichen Tating. Das Dorf vor den Toren von St. Peter-Ording bietet etwas ganz Besonderes: den Hochdorfer Garten.

Dieser Garten ist eines der bedeutendsten Denkmäler der bäuerlichen Gartenkultur in ganz Schleswig-Holstein. Neben dem Schlossgarten von Husum und Noldes Künstlergarten in Seebüll ist er eindrucksvollste Park im Norden. Der Großbauer Mathias Lorenzen begann 1764 gegenüber der Tatinger Kirche mit dem Bau seines neuen Haubargs und legte auf fünf Hektar auch einen barocken Park an. 

Nicht nur Gartenfreunden geht in dieser imposanten Anlage mit ihrer Vielfalt von Blumen- und Baumarten das Herz auf. Im Frühjahr etwa blühen 17 historische Apfelsorten im Obstbaumquartier. Der Hochdorfer Garten und seine historischen Gebäude wurde in den 1980er Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Neben Brücken, Alleen, Wasserläufen, Seen, Labyrinthen, exotischen Pflanzen, Obst- und Hexenwald beherbergt der Park auch eine künstlich angelegte Ruine, die um 1900 errichtet wurde und einem Gemälde von Caspar David Friedrich nachempfunden sein soll. 

Außerdem laden an den Kreuzpunkten der Alleen natürliche Lindenlauben zum Verweilen auf Parkbänken ein. Am Ende einer Lindenallee liegt der alte Haubarg, der nicht mehr landwirtschaftlich bewirtschaftet wird, sondern heute als Tagungsstätte genutzt wird. Auch kann man dort Ferienwohnungen mieten.

Am Eingang des Hochdorfer Gartens liegt das alte Schweizerhaus, das aus dem Jahr 1873 stammt und den ehemaligen Haubarg-Bewohnern als Sommerhaus diente. Hier machen wir nach diesem ausgedehnten und eindrucksvollen Spaziergang Pause bei Kaffee, Kuchen und herzhafte Gerichten. Wer hätte gedacht, dass sich mitten in dem beschaulichen Dorf Tating ein barocker Garten befindet.


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