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Der Camping-Boom

Camper Campervan Caravan

Ob im Wohnmobil, dem umgebauten Bus, dem Wohnwagen oder mit dem Zelt: Camping boomt. Das erleben schon seit Wochen auch die vielen Campingplätze an der Westküste.  Am besten guckt man unter www.nordseetourismus.de/camping, wo noch etwas frei sein könnte. Wer einen kostenlosen Wohnmobilplatz ohne jeglichen Komfort ansteuern möchte, findet ihn unter: www.mobilisten.de 

 Hier ein paar Regeln bevor man sich für einen schönen Camping-Urlaub ans Steuer setzt:

- Fahrerlaubnis 

Wohnmobile bis zu 3,5 Tonnen darf man mit dem Pkw-Führerschien der Klasse B fahren. Schwerere Wohnmobile bis zu 7,5 Tonnen dürfen Camper dagegen nur mit einer Fahrerlaubnis der Klasse C1 oder C fahren. Übrigens: Wer noch einen alten Führerschein der Klasse 3 besitzt, darf damit Wohnmobile bis 7,5 Tonnen steuern. Das gleiche gilt für Wohnwagen. 

- Geschwindigkeitsbeschränkungen

Auch bei der Maximalgeschwindigkeit spielt das Gewicht des Wohnmobils eine Rolle: Bei 3,5 Tonnen gelten die gleichen Geschwindigkeitsbeschränkungen wie beim Pkw. Schwerere Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen dürfen auf Autobahnen 100 km/h und generell außerhalb geschlossener Ortschaften 80 km/h nicht überschreiten. Für Wohnwagen gilt auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. 

-Parken 

Wer für sein Wohnmobil einen Parkplatz sucht, muss sich an dieselben Regeln halten wie Pkw-Fahrer. Außer bei Wohnmobilen über 7,5 Tonnen: Dann ist zum Beispiel das Parken in Wohngebieten nachts und an Sonn- und Feiertagen verboten. Steht auf einem Schild auf einem Parkplatz „Nur für Pkw“, dann schließt das Wohnmobile aus. Anhänger, also auch Wohnwagen, dürfen abgekoppelt nicht länger als zwei Wochen an einer Straße oder einem Parkplatz stehen.

- Im Wohnmobil übernachten? Einfach an einem schönen Fleckchen am Straßenrand stehen bleiben und dort campieren ist in Deutschland verboten. Camper müssen sich auf dafür ausgewiesene Stellplätze beschränken und dürfen nicht „wildcampen“. In seinem eigenen Fahrzeug am Straßenrand zu schlafen ist nur erlaubt, um sich für die Weiterfahrt auszuruhen. Hier gilt aber: Nicht länger als etwa zehn Stunden.


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