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Allheilmittel am Wegesrand

Kamille am Wegesrand

Foto: djd/Kamillosan/Shutterstock/Alonafoto

Wandern wir durch unsere schöne Natur strahlt sie uns in großer Zahl …von vielen Wegesrändern an: Kamille das Allheilmittel überall und ganz umsonst. Ursprünglich in Süd- und Osteuropa beheimatet wächst sie und gedeiht sie nun auf dem ganzen Kontinent. Schon die alten Griechen und Ägypter kannten die Pflanze schon im dritten Jahrhundert vor Christus. Sie nutzten die Kamille unter anderem zur Behandlung von Hauterkrankungen und Geschwüren. In Europa geht die Geschichte der Kamille bis in die Zeit der Germanen zurück. Bis zur Entdeckung des Kamillenöls im 15. Jahrhundert wurden nur die Blüten der Pflanze verwenden.

Die Blütezeit der Kamille beginnt im Mai und geht bis in den September hinein. Die getrockneten oder frischen Blüten der Kamille als Tee werden auch heute noch eingesetzt als Entzündungshemmer, zur Krampflösung, gegen Blähungen und als Magenmittel. Sie haben ebenfalls bakterienhemmende Wirkung. Hauptanwendungsgebiete sind bei innerlicher Anwendung Magen-, Darm- oder Menstruationsbeschwerden.

Äußerliche Anwendung findet die Kamille bei Haut- und Schleimhautentzündungen, bei bakteriellen Hauterkrankungen, auch der Mundhöhle und des Zahnfleisches. Bei entzündlichen Erkrankungen der Luftwege werden Inhalationen mit getrockneten Kamillenblüten oder Kamillenöle empfohlen.

Und so einfach kann ich meinen Kamillentee mit selbstgesammelten Blüten zubereiten:

- Für einen Teeaufguss werden die Blüten verwendet, egal ob frisch oder getrocknet.

- Zwei bis drei Teelöffel Kamillenblüten in eine Tasse geben.

- Mit 250 ml heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser übergießen.

- Abgedeckt zehn Minuten ziehen lassen.

- Abseihen, das kondensierte Wasser am Deckel in den Tee gießen und genießen.


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